Die MTB Singletrail Skala einfach erklärt

Durch diese Erklärung ist man gut vorbereitet für die erste Mountainbike-Reise und es kann nichts mehr schiefgehen!
Mountainbiketrail in den Alpen
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Die MTB Singletrail Skala einfach erklärt

Wie bei Sportkletterer, die Bewertungssysteme auf ihre technischen Schwierigkeiten der Kletterrouten hinweisen, so wird die MTB Singletrail Skala für Mountainbike Strecken verwendet. Diese Skala wurde von ambitionierten Bike-Sportlern entwickelt und klassifiziert. Sie gibt Auskunft darüber, wie anspruchsvoll ein Trail ist. Durch die Skala weiß man, ob man für die Strecke geeignet ist und wenn ja, dann kann man sich gut auf die Gegebenheiten vorbereiten. Die MTB-Skala gibt wichtige Auskünfte und ist auch von offiziellen Verbänden anerkannt.

Nun ist die MTB-Skala erklärt, aber was bedeutet Singletrail?

Beim Singletrail, wie der Name vielleicht schon erahnen lässt, handelt es sich um eine Mountainbikestrecke bei der man nicht nebeneinander fahren kann, da sie sehr schmal ist. Man kann sich diese Trails teilweise wie die Wanderwege vorstellen, die Trailrunner oder auch Wanderer verwenden, wenn sie einen Gipfel erklimmen.

MTB Singletrail Skala – Stufen

Kurz zur Einteilung der Singletrail Skala. Sie wird in drei Schwierigkeitsklassen unterteilt: leicht (S0 und S1), mittel (S2) und schwer (S3, S4 und S5). Dabei werden auch Farben verwendet, die ihr wissen solltet. Grün für leicht, Blau für mittel und Rot für schwer. 

Wichtig ist auch noch zu erwähnen, nach welchen Kriterien die Trails beurteilt werden:

  • Wegbeschaffenheit
  • Hindernisse
  • Gefälle
  • Kurven

Ein Trail weist in der Regel nicht nur einen Schwierigkeitsgrad auf. Das heißt ein Trail, beurteilt mit “S1”, kann auch Passagen enthalten, die Schwierigkeitsstufe “S2” sind. Der Schwierigkeitsgrad gibt nur an, dass die Mehrheit der Strecke, z. B. Schwierigkeitsgrad “S1” ist. 

Good to know: Der fahrtechnische Anspruch kann sich durch verschiedene Wetterverhältnisse ändern. 

Single Trail “S0” – leicht

Trails mit dem Schwierigkeitsgrad S0 können von jedem Mountainbiker ohne Probleme befahren werden, da sich durch festen Untergrund, wenig Gefälle und weitläufige Kurven auszeichnen. Meistens sind diese Trails auf Wiesen, Wäldern oder Schotterwege, wo kaum bis keine Hindernisse, wie Wurzeln oder Felsen, vorhanden sind.

Single Trail “S1” – leicht

Bei diesen Trails können vereinzelt Hindernisse in Form von Schlaglöchern, Rinnen, Wurzeln oder größeren Steinen auftreten. Auch können engere Kurven und ein Gefälle von 40 % möglich sein.

Single Trail “S2” – mittel

Hier sollte man schon eine fortgeschrittene Fahrtechnik beherrschen, da einem höhere Stufen, größere Steine und Wurzeln sowie Treppen erwarten. Zusätzlich ist der Untergrund hauptsächlich lose und das Gefälle kann hier schon bis zu 70 % betragen, dies hebt den Schwierigkeitsgrad an.

Single Trail “S3” – schwer

Dieser Trail erfordert gute Bike-Beherrschung, ständige Konzentration und schon eine ziemlich fortgeschrittene Fahrtechnik, bezüglich exaktem Bremsen und Balance. Viele große Wurzeln, loses Geröll, Felsen, rutschiger Untergrund, enge Spitzkehren und ein Gefälle von mehr als 70° erwarten dich.

Single Trail “S4” – schwer

Bei dieser Skala benötigt man schon Bike-Beherrschung mit Trail-Techniken, da es immer engere Kurven werden, wo man sogar das Hinterrad versetzen muss. Ansonsten sind die Gegebenheiten gleich wie bei der vorherigen Stufe.

Single Trail “S5” – schwer

Die Stufe zeichnet sich aus durch losen, rutschigen und felsigen Untergrund, hohe Hindernisse, die teils übersprungen werden müssen, sehr enge Spitzkehren und extreme Steilheit. Diesen Schwierigkeitsgrad versuchen nur Extremsportler, da hier sogar Wanderer schon Schwierigkeiten haben.

Sicher ist Sicher

Die Verletzungsgefahr, wenn man Sport macht, ist immer gegeben, doch besonders beim Mountainbiken kann oft und schnell etwas passieren. Daher soll man sich schützen.

Folgende Dinge sollte man beachten: 

  • Trage immer einen Helm, egal wie leicht die Strecke ist!
  • Trage, je nachdem welchen Schwierigkeitsgrad, gewisse Schützer (Nackenschutz, Schienbeinschützer oder Rückenprotektor) 
  • Verwende geeignetes Schuhwerk – keine Sandalen, sondern Sportschuhe!
  • Auch Radhandschuhe sind möglich.
  • Bei sonnigem Wetter, verwende einen Sonnenschutz, damit dich die Sonne nicht blendet.

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